The Heavy machen die Art von dreckigem, mit Gitarren geschwärztem HipHop Soul, der einen direkt in Verzückung bringt, ja regelrecht mitreisst. Der Kern von The Heavy sind Swaby und Taylor, die sich bereits seit 10 Jahren kennen. Swaby's Eltern waren mit unter den ersten West-Indischen Familien, die nach Bath zogen. Aufgewachsen mit 11 Geschwistern, reichten seine Einflüsse von Reggae, Prince und Two Tone, bishin zu Hip Hop, den er kreativ in seiner Musik integriert hat. Als er Taylor kennenlernte, verband Sie der klassische Rythmen & Blues und Filme von Jim Jarmush. Anfangs nur mit Atari und Vierspurtechnik ausgerüstet, rekrutierten Swaby und Taylor nach kurzer Zeit Dingley (drums) und Page (bass), und Sie begannen Konzerte zu viert zu geben. Ihre Heimatstadt Bath bezeichnen The Heavy als "Friedhof aller Ambitionen", womit sich vielleicht ihr einzigartiger Sound erklären läßt. Oder aber sie sind schlicht ein Haufen sex-verrückter Irrer? Aber wen interessiert das, solange die Musik gut klingt? Bath ist aber sicher einer der Gründe für die düstere Seite der vier Jungs, wobei Sie sich darauf spezialisiert haben, alles Falsche richtig klingen zu lassen. Darin sind Sie so erfolgreich, dass es sich schön und natürlich anfühlt, wenn einen Vodoo Grausamkeiten durchströmen, bevor man überhaupt begriffen hat, was mit einem los ist. Von dem Augenblichk an, wo man die erste Single "That Kind Of Man" gehört hat, weiß man, dass einen nur noch der Exorzismus retten kann. Geschickt kombinieren Sie die düsteren Aspekte von Wu TANG mit heulenden, überbordenden Gitarrensounds, sowie rohen Blues, der einen auf der Stelle süchtig macht. Nicht zu vergessen die gleichzeitig angenehme wie bedrohliche Stimme von Sänger Swaby. "Collen" ist gradliniger HipHop Song, angereichert mit Backgound Sängern auf Drogen, die klingen als kämen Sie direkt vom legendären Soul Label "Stax". "Set Me Free" kommt durch den Einsatz von Akkustikgitarren sehr entspannt daher, dennoch bleibt der Rhythmus nicht auf der Strecke. "You Don't Know" geprägt von diversen Gitarrenriffs, zeigt deutlich den Einfluss von hartem Rock. Bei "Girl" kann Swaby seinen (leicht ironisch) Rap Stil, unterstützt von einem Rhythmus, den man als The Kinks meets Marly Marl bezeichnen kann, perfekt zum Ausdruck bringen. "Doing Fine" ist der emotionale Mittelpunkt des Albums, ein bodenständiger Blues Song, direkt aus dem West Country. "In The Morning" ist "frugging" und schmutzig. "Bruk Pocket Lament" beginnt als klassischer Blues, bis er scheppernd aufbricht und torkelnd von zu viel „meths“. Das rasende "Dignity"lässt eh keine Zweifel aufkommen. Das Album endet mit "Who Needs The Sunshine", worin sich Einflüsse von Massive Attack und Tricky wiederfinden lassen, bevor es schließlich in einem epischen Country Blues mündet.

 

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LIVE ACTS
Amos (Sounds Of Subterrania)
Arrested Development (Edel) *
At The Farewell Party
Bauchklang (Klein) *
Bubble Beatz *
Buscemi (Labels) *
Cargo City *
Cats On Fire *
Chromeo (V2) *
Dan Deacon *
Daniel Johnston
!dELAdAP (Chat Chapeau)
De La Soul *
Gasmac Gilmore *
George Clinton *
Gooseflash *
Holiday Fun Club (SoS)
IAMX (Major Rec)
Ipunx
King Automatic *
King Khan & The Shrines (Hazelwood)
The King Khan & BBQ Show (In The Red)
Kosheen PA/DJ-Set (Universal) *
Lapko *
Leningrad Cowboys *
Mardi Gras.BB (Hazelwood)
Mezcaleros
Mo` Horizons (Agogo)
Mon Roe (Roasting House)
My Robot Friend (Soma) *
Pest (Ninja Tune)
Pop Levi (Counter) *
Public Enemy *
Racoon (PIAS)
Reverend's Revenge (Hazelwood)
Rummelsnuff *
Russkaja (Chat Chapeau)
Smokestack Lightnin (Emi) *
Stateless (!K7) *
The Blue Sinners (Motor Digital)
The Fashion *
The Great Bertholinis (Hazelwood)
The Heavy (Counter) *
The Lemonheads *
The Low Frequency in Stereo *
Toni L & Safarisounds (360°)
Underwater Sleeping Society *
Urban Delights (Unique)
Velveteen *


DJs
4 Hero (Talkin' Loud) *
Adam Freeland (Marine Parade) *
Alex Gopher (V2 Music) *
Andy Fletcher (Depeche Mode) *
Aphrodite (Urban Takeover)*
Birdy Nam Nam *
Buscemi (Labels) *
Commix (Metalheadz)
Cyantific (Hospital) *
Dani Siciliano (!K7) *
Danny Byrd (Hospital) *
DJ Cam (Columbia) *
DJ Jazzy Jeff (Various) *
DJ Krush (Sony) *
DJ Marky (Brazil) *
DJ Patife (Brazil)*
DJ Premier (Gang Starr)*
Dub Pistols (Distinctive) *
Dunkelbunt *
Etienne de Crecy (V2) *
Freddy Fresh (Sony) *
Gilles Peterson (Talkin` Loud) *
Goldie (Metalheadz) *
Gooseflash *
Guns´n´Bombs (Kitsune Maison) *
Hacienda (Ministry Of Sound)
Hexstatic (Ninja Tune) *
High Contrast (Hospital) *
Julie Marghilano
Kenny "Dope" Gonzales (MAW) *
Knee Deep (Clubstar)
Kosheen DJs (Universal) *
Llorca (Fcom/Pias) *
Logistics (Hospital) *
"Little" Louie Vega (MAW) *
London Elektricity (Hospital) *
Louis Osbourne (Kingdom Come)
Martin L. Gore (Depeche Mode) *
Masters At Work (MAW) *
Michael Rütten (Compost)
Mickey Finn (Urban Takeover) *
Miguel Migs (Naked Music) *
Mo` Horizons (Agogo)
My Robot Friend (Soma) *
Nu:Tone (Hospital) *
Paco de la Cruz (Brazilectro)
Peter Hook (New Order/Joy Division) *
Plump DJs (Finger Licking) *
Shy FX (Digital Soundboy) *
Smith & Mighty (!K7)
Syncopix (Hospital)
Talvin Singh *
The Buttbrothers
The Freestylers DJs *
The Happy Mondays DJs *
Tomahawk (Hospital)
zero dB (Ninja Tune)*

MCs
J.MC
MC Tali (Full Cycle) *
MC Wrec (Hospital) *
Stamina MC *



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