SUBSCRIBE
DJ KRUSH Bad Manners Dirt Box Disco

Nach einer akustischen Clubtour durch die Niederlande im April steht für September 2015 endlich auch eine Tour durch deutsche Clubs auf dem Programm – diesmal mit kompletter Band.

SEB BLACK “On Emery Street” – Tour
Präsentiert von Westzeit
18.09.15 D-Osterholz-Scharmbeck – KUZ OHZ
19.09.15 D-Hamburg – Molotow Sky Bar
23.09.15 D-Mainz – Dorett Bar (Akustik-Set)
24.09.15 D-Köln – Yard Club
25.09.15 D-Dresden – Chemiefabrik + Support Eddie Paul
26.09.15 D-Berlin – Berlin Independent Night
27.09.15 D-Haldern – Haldern Pop Bar

http://sebblackmusic.com/

http://www.noisolution.de/band/seb-black

Sex Shops, Gay-Bars, Stripclubs und Kneipen prägen das Bild des ‘Quartier Latin’ der französischsten Stadt Nordamerikas, wo aus zahllosen offenen Türen Musik hallt. Am Südende der endlosen Rue St. Denis verpasst man schnell die gesichtslose Emery Street. Die Straße hat ja auch wenig zu bieten. Oder doch: Hinter der öden Backsteinfassade von N° 333 residiert Sebastian Schwarz aka SEB BLACK in seinem Dämmerreich voller Instrumente, Studio-Equipment, viktorianischen Sofas und Bücherbergen, gilbiger Poster und Künstlerporträts, überquellenden Aschenbechern und im Halbdunkel lauernden ausgestopften Tieren. Das Labyrinth sieht eher aus wie die Wunderkammer des Dr. Bizarro als ein Tonstudio. Und der Pitbull ‘Lil Boomer Junior’, der das Label-Logo und den Oberarm des Dreißigers ziert, will doch nur spielen…
Hund und Herrchen sind längst Maskottchen des Rotlichtviertels und die Emery Street Studios das ‘Chelsea Hotel’ der lokalen Kreativkommune. Seit Herbst 2013 zählt auch das ehemalige Arcade Fire Studio zum Emery Street- Imperium. Der renovierte Freimaurertempel im nahen Farnham ergänzt die Idee dieses Alternativ-Imperiums perfekt. Die rauschende Eröffnungsparty mit Montreals bekanntesten Burlesquestars fütterte wochenlang Quebecs Klatschspalten.
SEB BLACK ist Sänger, Songwriter, Toningenieur, Produzent, Videomacher und im Herzen ein Punk – ein charismatischer-charmanter Outlaw.
Inspiriert von den Musikkulturen der zweisprachigen Metropole jongliert er mit Mississippi-Blues, französischem Chanson, Vaudeville und Country bis hin zu Punk, Rootsfolk und Electrorock. SEB BLACK mixt alle diese Einflüsse und drückt ihnen mit seiner Raspelstimme seinen unverwechselbaren Stempel auf. Mal von brüchiger Schönheit, mal elektrisierend tanzbar, dann wieder nachdenklich, aber immer mit diesem unwiderstehlichen Groove und ungebremsten Drive sind Seb’s Songs ein Porträt seiner Stadt. Das Viertel des passionierten Kettenrauchers, der alles selber produziert ist Inspirationsquelle für seine Musik, Videos und Texte, und hier castet er auch die Akteure seiner Do-it-yourself-Videos.
“Die Musik ist doch zuallererst ein Spiegel unserer Zeit. Ich finde es wichtig zeitgenössisch zu sein. Und da ist es normal diese ganzen Bastardstile zu hören, in denen sich die verschiedenen Musik-Universen begegnen. ‘On Emery Street’ ist so eine Welt.”
Und tatsächlich, „ON EMERY STREET“ scheint wie eine alte Bekannte: Da werden immer neue musikalische Stilzitate aus dem Zylinder gezogen und der Magier SEB BLACK verzaubert alles mit seinen unverwechselbaren Charme. Fast wie eine Best Of-Sammlung hat jeder Song Hit-Potenzial ohne sich jemals dem Mainstream an den Hals zu werfen – und vor allem, ohne jemals eine Kopie zu sein. Seb’s Underdog-Stories sind böse, bissig, ironisch und manchmal melancholisch. Faszinierend, anziehend und irritierend zugleich, singt SEB BLACK den Blues, erzählt Geschichten voller Gefühl, ist ein sensibler Balladenkönig und knurriger Straßenköter.
Möglich wird dieses musikalische Panoptikum aber erst durch Seb’s geniale Band:
Eddie Paul (Gitarre), Matthew Shefler (Keyboards), Marc-Antoine Sévigny (Schlagzeug), sein langjähriger Rhythmuskollege Guillaume Besnier (Bass) und nicht zuletzt die explosive Karo Doré (Tambourin) liefern handwerklich perfekt, leidenschaftlich und dynamisch den mitreißenden Soundtrack für Seb Black’s lakonische Shortstories aus dem wahren Leben.